Abwesenheit und Anwesenheit.
Warum Finanzen so oft zur Hauptursache werden
Es ist fast schon egal, wo man hinsieht: Das Thema Finanzen steht heutzutage bei vielen Menschen ganz oben auf der Liste der Ursachen für Probleme – oft sogar noch vor dem Thema Gesundheit.
Tatsächlich findet sich die Ursache für zahlreiche psychologische Belastungen, und sogar für manche körperlichen Beschwerden, nicht selten im Bereich Finanzen.
Wie kann das sein?
Weil Geld in unserer heutigen Welt eine Lebensnotwendigkeit ist. Ein großer Teil unseres Lebens dreht sich um Arbeit und das damit verbundene Geldverdienen. Und genau deshalb haften an diesem Thema so viele Ängste: Der Verlust der Arbeit bedeutet für viele Menschen gleichzeitig den Verlust ihrer Lebensgrundlage.
Genau genommen geht es dabei um Überlebensangst, denn Geld ist – in unserer Gesellschaft – eine der Grundlagen für unser Überleben. Unser Unterbewusstsein bewertet alles, worauf Du Deinen Fokus richtest, automatisch als „wichtig fürs Überleben“. Sonst gäbe es keinen Grund, Dich damit zu beschäftigen. Und genau dadurch gewinnt dieses Thema so viel Macht in Deiner Wahrnehmung.
Woran Du erkennst, dass hier Angst am Werk ist
Wenn Du beim Betrachten des Themas Finanzen einen Verlust Deines Wohlbefindens bemerkst – also Sorge, Unruhe, Angst oder Druck –, kann das viele Gründe haben.
Trotzdem lassen sich die häufigsten Ursachen auf wenige Kernthemen zurückführen:
- Du hast Angst davor, Deine Einnahmequelle zu verlieren – also Deine Lebensgrundlage.
- Du hast Angst davor, nicht genug Geld zu verdienen oder zu besitzen – jetzt oder in Zukunft.
- Du hast Angst davor, Deine Träume nicht verwirklichen zu können.
Wenn Du diese Ursachen genauer betrachtest, fällt etwas Entscheidendes auf:
Es geht im Kern immer um dasselbe: Anwesenheit oder Abwesenheit.
Entweder ist Geld da – oder Du glaubst, dass es nicht (mehr) da sein wird.
Und genau hier beginnt der Mechanismus, der Dich entweder in Freiheit oder in die Angst-Spirale führt.
Anwesenheit und Abwesenheit: Der eigentliche Mechanismus
Wenn Deine Gedanken Abwesenheit ausdrücken, weil sie auf Angst basieren, wie kannst Du dann erwarten, in Deiner Wahrnehmung Anwesenheit festzustellen?
Wie willst Du Mini Cooper wahrnehmen, wenn Du innerlich VW Beetle denkst?
Das ist nicht nur unmöglich – das ist unlogisch.
Wenn Du Anwesenheit wahrnehmen willst (Geld, Einkommen, Vermögen, Wohlstand, Möglichkeiten), dann müssen Deine Gedanken ebenfalls Anwesenheit ausdrücken. Genau deshalb sind Feststellungen im Jetzt so mächtig, weil sie Haben ausdrücken, ohne Trennung, Mangel und Wollen – und damit ohne Angst.
Was bei Verlustangst praktisch passiert
Wenn Du Angst davor hast, Deine Einnahmequelle zu verlieren, drückst Du mit Deinen Gedanken Angst vor Verlust aus – also Abwesenheit. Und weil Du dadurch bereits im Zustand der Angst bist, hat das eine logische, aber verheerende Folge:
Du programmierst Deine selektive Wahrnehmung darauf, Abwesenheit wahrzunehmen.
Das wiederum bestätigt Deine Angst durch die Wahrnehmungen, die Du machst.
Und hier steckt noch etwas drin, das viele übersehen:
Wenn Geld für Dich Sicherheit bedeutet und Du Abwesenheit denkst, programmierst Du damit nicht nur „Abwesenheit von Geld“, sondern auch Abwesenheit von Sicherheit in Dein gesamtes Denken. Das schwächt Deine Ich-Frequenz – und damit Deinen inneren Kompass.
Das Worst-Case-Szenario: Die Schutzfunktion, die Dich sabotiert
Das Worst-Case-Szenario ist eine uralte Schutzfunktion: Dein Unterbewusstsein spielt die „schlimmstmögliche“ Variante durch, um Dich vor Gefahr zu bewahren.
Das klingt zunächst sinnvoll. Das Problem ist nur:
Wenn Du das Worst-Case-Szenario unbewusst und wiederholt abspielst, wird es zu einem Programm.
Du denkst: „Was, wenn ich meinen Job verliere?“
Du fühlst: Angst.
Du interpretierst: Bedrohung.
Du fokussierst: Abwesenheit.
Und damit programmierst Du Deine selektive Wahrnehmung auf genau das, was Du nicht wahrnehmen willst: Risiken, Unsicherheit, Verlust.
Das Worst-Case-Szenario ist also nicht „die Wahrheit“. Es ist ein Alarm, der Dir sagt: „Du denkst gerade in Abwesenheit.“ Und wenn Du das nicht erkennst, hält Dein Unterbewusstsein es für überlebenswichtig – und verstärkt es.
Der entscheidende Punkt ist daher nicht, ob ein Worst-Case theoretisch möglich ist (theoretisch ist fast alles möglich), sondern ob Du ihn zu Deinem inneren Wohnort machst.
Das Angst-Paradox: Du willst Angst vermeiden und erzeugst sie genau dadurch
Hier kommen wir zum zentralen Paradox:
Viele Menschen versuchen Angst zu vermeiden, indem sie…
- Grübeln,
- kontrollieren,
- planen, um „sicherzugehen“,
- sich ständig rückversichern,
- prüfen, ob die Angst „noch da ist“.
Und genau dadurch bleibt der Fokus auf Angst.
Das ist das Paradoxon:
Du versuchst Angst zu vermeiden – und bestätigst sie dabei permanent.
Denn jedes „Ich darf keine Angst haben“ enthält un(ter)bewusst die Information: „Angst ist wichtig.“
Und das Unterbewusstsein reagiert logisch: „Dann halte ich sie präsent.“
Der Ausweg ist nicht Kampf, nicht Kontrolle und nicht „mehr Denken“.
Der Ausweg ist: ehrliche, angstfreie Betrachtung und dann eine bewusste Neuprogrammierung in Richtung Anwesenheit, Haben und Vertrauen.
Geld ist nur ein Beispiel: Du kannst es durch „X“ ersetzen
Du kannst Geld jederzeit durch „X“ ersetzen. Es ist völlig unwichtig, worum es konkret geht.
Die Naturgesetze bleiben dieselben.
Wenn Du Angst davor hast, X zu verlieren oder X niemals zu bekommen, programmierst Du Deine Wahrnehmung genau darauf.
Dann darfst Du Dich nicht wundern, wenn Du „feststellst“, dass scheinbar alle anderen X haben – nur Du nicht.
Das ist kein Pech. Das ist ein Filter.
Trennung vor dem Ereignis: Der klassische Fehler
Wenn Du Angst davor hast, Deine Einnahmequelle zu verlieren, bist Du bereits in den Zuständen von Trennung, Mangel, Wollen und Angst – bevor es überhaupt soweit ist.
Obwohl Du im Jetzt vielleicht sogar eine Einnahmequelle besitzt, bist Du innerlich nicht im Haben.
Das ist unlogisch.
Und es hat Folgen: Du verhältst Dich, als wäre der Verlust bereits Realität. Dein System reagiert mit Stress, Abwehr, Kontrolle – und Du verlierst die Fähigkeit, Anwesenheit wahrzunehmen.
Anwesenheit programmieren: Dankbarkeit ist keine Romantik, sondern Logik
Statt Angst vor einem drohenden Verlust zu haben – der nicht einmal real ist – solltest Du Deine Gedanken im Haben formulieren:
Sei dankbar dafür, dass Du eine Einnahmequelle besitzt – in welcher Form auch immer. Dankbarkeit ist in diesem System nicht „nett“, sondern eine klare Entscheidung für Anwesenheit. Und Anwesenheit ist die Voraussetzung dafür, dass Du Anwesenheit wahrnehmen kannst.
Und selbst wenn es nicht die Einnahmequelle ist, die Du gerne hättest, oder sie nicht genug einbringt: Es geht nicht darum, etwas schönzureden. Es geht darum, den Zustand des Habens zu aktivieren, statt Trennung.
Die Dualität des Lebens: Du findest immer Gründe für beides
Behalte immer die Dualität im Blick: Alles hat zwei Seiten.
Es gibt genauso viele Gründe zu denken, dass Du Deine Einnahmequelle verlieren wirst, wie es Gründe dafür gibt zu denken, dass Du sie nicht verlieren wirst – oder dass sich eine neue Möglichkeit zeigt.
Es gibt nur einen Grund, warum Du Abwesenheit, Verlust, Trennung, Mangel und Wollen erlebst:
Weil Du Dich nicht bewusst dazu entschieden hast, Anwesenheit und Haben zu denken.
Das „Wie“ und die Illusion von Kontrolle
Wenn Du Dir Sorgen machst, liegt das oft daran, dass Du ständig über das „Wie“ nachdenkst.
In diesem Kontext bedeutet „Wie“: Kontrolle.
Und Kontrolle ist eine Illusion – sie entsteht aus Angst und erzeugt Angst.
Vergiss das „Wie“.
Das heißt nicht, dass Du nicht planen oder Ideen entwickeln darfst. Das ist etwas anderes.
Der Unterschied ist entscheidend:
- Planen aus Freude, Interesse, Anwesenheit heraus
- Grübeln aus Trennung, Mangel, Notwendigkeit heraus
Plane und arbeite – aber ohne inneres „Ich muss, sonst…“.
Denn „sonst…“ ist fast immer das Worst-Case-Szenario in Verkleidung.
Selektive Wahrnehmung: Warum Erfolg sich oft wie „Zufall“ anfühlt
Wenn Du Biografien erfolgreicher Menschen liest, taucht häufig ein Muster auf: „Zufall“, „Fügung“, „unerwartete Begegnung“.
Das ist nichts anderes als selektive Wahrnehmung in Aktion:
- Du nimmst etwas wahr, was Du sonst nicht wahrgenommen hättest.
- Du handelst anders, als Du sonst gehandelt hättest.
- Du bist an Orten, an denen Du sonst nicht wärst.
- Du triffst Menschen, die Du sonst nicht getroffen hättest.
- Du sammelst Informationen, die Du sonst nicht gesammelt hättest.
Und so nimmt alles einen natürlichen, logischen Lauf.
Nicht magisch. Nicht zufällig. Logisch.
Ego-Tod: Warum die alte Version sterben muss
Jetzt kommt ein Punkt, der vielen Angst macht – und gerade deshalb so wichtig ist:
Wenn Du Deine finanzielle Realität verändern willst, muss eine alte Version von Dir sterben.
Nicht körperlich. Sondern mental.
Die alte Version ist die, die in Angst geboren wurde:
mit Trennung, Mangel, Wollen, Kontrolle, Unsicherheit, „Was, wenn…“.
Und die neue Version ist die, die im Haben lebt:
mit Anwesenheit, Vertrauen, Dankbarkeit, Klarheit und Ich-Frequenz.
Beide können nicht gleichzeitig existieren.
Du kannst nicht die neue Version sein, wenn Du so denkst wie die alte Version – denn dann bestimmt Deine Vergangenheit weiterhin Deine Zukunft.
Das ist reine Logik:
Zwei gegensätzliche Zustände können nicht koexistieren. Angstfreiheit kann nicht mit Angst koexistieren. Vertrauen nicht mit Nicht-Vertrauen. Leben nicht mit Tod.
Der „Ego-Tod“ bedeutet daher:
Du hörst auf, Dich mit der alten Identität zu verwechseln.
Du hörst auf, ihr zu glauben.
Du hörst auf, ihr zu dienen.
Und ja: das fühlt sich am Anfang an wie „Sterben“, weil Dein Unterbewusstsein Stabilität will. Veränderung bedeutet für es Unsicherheit. Deshalb versucht es, Dich zurückzuziehen: mit Zweifeln, Worst-Case, Kontrolle, Grübeln.
Du erkennst diesen Moment daran, dass Du innerlich zwischen zwei Welten stehst:
- Die alte Version will Sicherheit durch Kontrolle.
- Die neue Version lebt Sicherheit durch Vertrauen.
Wenn Du hier nachgibst, lebt die alte Version weiter.
Wenn Du hier bewusst bleibst, stirbt sie – und die neue Version bekommt Raum.
Der nächstliegende Gedanke: Schritt für Schritt statt Selbstbetrug
Wenn Du Deine Glaubenssätze ersetzt, gilt ein Grundsatz:
Finde den nächstliegenden Gedanken, der Anwesenheit ausdrückt und sich gut anfühlt.
Denn nur wenn Deine Ich-Frequenz stabil bleibt oder stärker wird, war der Gedanke logisch passend.
Darum ist eine 180°-Kehrtwende oft unklug: Sie erzeugt inneren Widerstand und damit wieder Trennung.
Du gehst Sprosse für Sprosse.
Beispiele für Anwesenheit, selbst wenn es kritisch ist
Selbst wenn Deine Lage kritisch ist, kannst Du Anwesenheit denken und damit Anwesenheit wahrnehmen lernen:
- „Mir geht es gut, ich bin gesund.“
- „Ich habe Menschen, die mich unterstützen.“
- „Ich habe es bis hierhin geschafft.“
- „Es gibt immer eine Möglichkeit.“
- „Alles ist möglich.“
- „Ich habe meinen freien Willen und kann entscheiden, wie ich jetzt denke.“
- „Ich kann jetzt Anwesenheit denken.“
- „Ich habe unendlich viele Möglichkeiten, selbst wenn ich sie noch nicht sehe.“
- „Ich bin bereit zu handeln.“
- „Meine Situation ist das Resultat meines bisherigen Denkens – und genau deshalb kann ich sie verändern.“
Und genau hier löst Du auch das Angst-Paradox praktisch auf:
Du misst Deinen Erfolg nicht daran, ob Du „schon gut fühlst“.
Du misst ihn daran, ob Du trotz Rest-Angst die inspirierte Handlung gemacht hast – so, wie Du handeln würdest, wenn Du frei wärst.
Das ist der Moment, in dem das alte Ich stirbt:
weil Du ihm nicht mehr gehorchst.
Abschluss: Die einzige logische Richtung
Vergiss nie:
Du kannst keine Anwesenheit von Geld wahrnehmen, wenn Du Abwesenheit von Geld denkst.
Und Du kannst keine neue Version von Dir leben, solange Du die alte Version fütterst.
Die Lösung ist nicht „mehr Kontrolle“.
Die Lösung ist Anwesenheit.
- Anwesenheit in Deinem Denken (Feststellungen im Jetzt).
- Anwesenheit in Deinem Fühlen (Ich-Frequenz als Kompass).
- Anwesenheit in Deinem Handeln (inspirierte Handlung statt Grübeln).
Dann wird Deine selektive Wahrnehmung beginnen, das durchzulassen, was vorher „zufällig“ an Dir vorbeiging.
Und plötzlich wirkt es so, als hätte sich „das Leben verändert“.
In Wahrheit hast Du die Ursache verändert.
Und dann muss die Wirkung folgen.
Tutorial Information
Zeitaufwand
• ca. 30-60 Minuten
• Wöchentlich wiederholen, bis Du eine Veränderung bei Deinen Finanzen wahrnimmst.
Wirkung
Du wirst eine neue Perspektive zu dem Thema Finanzen bekommen und erkennen, dass Dich un(ter)bewusstes Mangel-Denken oder das Empfinden von Wollen von dem getrennt hat, was Du Dir wünscht. Deine Glaubenssätze kontorllieren Deine selektive Wahrnehmung, und wenn Du Trennung, Mangel, Wollen oder andere Ableitungen der Angst in Deinen Glaubenssätzen ausdrückst, wirst Du genau das wahrnehmen. Durch das Programmieren neuer Glaubenssätze wirst Du Deine selektive Wahrnehmung neu programmieren und dadurch eine Veränderung in Deiner Realität feststellen.
Tipp
Trage Deine neuen Glaubenssätze in ein Notizbuch ein, trage es immer bei Dir, und lese Deine neuen Glaubenssätze regelmäßig durch. Schreibe Deine Glaubenssätze so oft wie möglich auf, denn dadurch bekräftigst Du sie ebenfalls. Nutze Gedankenstützen, damit Du permanent an Deinen neuen Glaubenssatz erinnert wirst.
Downloads
Hier kannst Du die Anleitung und das Arbeitsblatt für das Tutorial zum Ausdrucken als PDF downloaden.
So programmierst Du einen neuen Glaubenssatz zum Thema Finanzen:
Hinweis: Verwende das Arbeitsblatt zum Tutorial, um Deine Glaubenssätze zu identifizieren, definieren und programmieren.
Wichtig ist, dass Du Deine eigenen Worte und Ausdrucksweisen verwendest! Schreibe so, wie Du denkst!
1. Gehe in Deine Ich-Frequenz – denke an jemanden, den Du liebst, oder etwas, das Du liebst.
2. Denke über Deine Finanzen, Deine Perspektiven, Dein Einkommen etc. nach. Beobachte, wie Du Dich fühlst, z.B. wenn Du über diese Themen denkst. Wie reagiert Deine Ich Frequenz?
Deine Ich Frequenz wird stärker:
3. Wenn Du Dich gut fühlst, weil Deine Ich Frequenz stärker wird, analysiere den Inhalt Deiner Gedanken. Wie denkst Du über Deine Finanzen und das Thema Geld an sich? Welche Wörter verwendest Du? Warum fühlst Du Dich gut, wenn Du darüber nachdenkst?
Notiere ein paar Stichpunkte dazu unter1. im Arbeitsblatt.
Dieser Bereich beschreibt, wie Du bisher gedacht hast.
4. Überlege Dir anschließend, ob Du weiterhin so denken möchtest, oder ob Du Deine Gedanken noch etwas optimieren willst, damit Du z.B. noch mehr Sicherheit und Überfluss ausdrückst, wenn Du über Deine Finanzen bzw. alles, was mit Geld zu tun hat, nachdenkst.
Wenn Du Dir im Klaren darüber bist, wie Du denken möchtest, notiere die Gedanken unter 5. (Auch wenn sie identisch mit 1. sind!)
Dieser Bereich beschreibt, wie Du jetzt denken willst.
Mache anschließend hier bei Punkt 5. weiter.
Deine Ich Frequenz wird schwächer:
3. Wenn Du Dich nicht gut fühlst bzw. Deine Ich Frequenz schwächer wird, hast Du einen unvorteilhaften Glaubenssatz identifiziert. Dieser Glaubenssatz bezieht sich auf einen spezifischen Bereich bzw. ein bestimmtes Thema Deiner Finanzen. Identifiziere, um welchen Bereich / Thema es geht und analysiere die Gedanken Deines Glaubenssatzes. Wie drückst Du zu diesem Bereich noch Abwesenheit, Trennung, Mangel, Wollen oder andere Ableitungen der Angst aus? Identifiziere die Worte, durch die Du z.B. Sorge, Ungewissheit, Unsicherheit, Nicht-Vertrauen etc. ausdrückst.
Notiere diese Gedanken unter 1. im Arbeitsblatt.
Dieser Bereich beschreibt, wie Du bisher gedacht hast.
4. Definiere jetzt für Deinen neuen Glaubenssatz Gedanken, die eine Anwesenheit von Überfluss bzw. die Vorzüge von viel Geld ausdrücken. Wie kannst Du über Deine Finanzen und Geld im Allgemeinen denken, dass Du Dich gut fühlst und eine starke Ich Frequenz hast? Formuliere Gedanken, die zu Deiner Ebene passen: Feststellungen, die Du ohne Widerstand denken und fühlen kannst, d.h. Deine Ich Frequenz bleibt konstant oder bessert sich. Nicht gleich ganz nach oben!
Notiere diese Gedanken (als Stichpunkte) unter 5.
Dieser Bereich beschreibt, wie Du jetzt denken willst.
Mache hier bei Punkt 5. weiter.
5. Formuliere als nächstes, wie Du Dich fühlen willst, wenn Du an Deine Finanzen denkst, und notiere es unter 2.
6. Formuliere dann, was Du bezüglich Deiner Finanzen (finanzieller Situation) wahrnehmen möchtest und notiere es unter 3.
7. Kombiniere jetzt die Punkte 2. und 3. zu einer einzigen Feststellung (kann aus mehreren Sätzen bestehen!) und notiere sie unter 4.
8. Kombiniere Deine Feststellung 4. mit den neu definierten Gedanken / Inhalten 5. zu Deinem neuen Glaubenssatz (ebenfalls als Feststellung!). Notiere ihn unter 6.
9. Notiere Deinen Glaubenssatz an so vielen Stellen wie möglich. Schreibe Dir kleine Zettel und verteile sie. Schreibe den Glaubenssatz in ein Notizbuch und führe es immer bei Dir. Es geht darum, dass Du so oft wie möglich an Deinen neuen Glaubenssatz erinnert wirst. Du kannst Dir auch Gedankenstützen bauen, wie z.B. kleine bunte Punkte zum Aufkleben, die Du überall verteilst. Sei kreativ!
10. Denke ausschließlich diesen neuen Glaubenssatz! Denke ihn so oft wie möglich, z.B. jedes Mal, wenn Du über Deine Finanzen nachdenkst, wenn Du etwas kaufst, oder wenn Du merkst, dass Deine Ich Frequenz schwächer wird, weil Du Dir Sorgen um Dein Einkommen machst. Immer dann, wenn das Thema Finanzen und Geld relevant ist.
11. Du solltest handeln! Fange an und bleibe diszipliniert dabei, bis Dein neuer Glaubenssatz programmiert ist und Du bemerkst, dass sich bei Deinen Finanzen etwas verändert. Beobachte nicht nur, ob Du mehr Geld zur Verfügung hast, sonder auch, ob sich Dir mehr Gelegenheiten, Kontakte oder Möglichkeiten bieten – alles, was Dich letztlich zu Geld führen könnte!
Überprüfe regelmäßig Deine Ich Frequenz und korrigiere nötigenfalls Deinen Glaubenssatz.
12. Absolviere weitere Tests mit den dazugehörigen Tutorials, da alles zusammenhängt und Deine Fähigkeiten sich gegenseitig beeinflussen. Daher ist es sehr wichtig, dass Du an allen Deinen Fähigkeiten arbeitest bzw. eine starke Ausprägung erreichst.
Deine Ich Frequenz zeigt Dir jederzeit, wo noch Handlungsbedarf besteht.
Höre auf sie!